Bloggen? Rezensieren? Leser sein? Was zur Hölle?

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2 Comments





































Nun.
Ich fand meinen weg des Bloggerdaseins letztes Jahr im Mai und bereuen tue ich nichts.
Aber natürlich gab es Momente, in denen ich mir Gedanken über meine Aktivitäten und die anderer Blogger gemacht habe.
Rezensionen nehmen mir viel Zeit weg, aber ich liebe es, welche zu verfassen. Ich liebe es, meine Meinung mit der Welt zu teilen und sie jedem zugänglich zu machen.
Das ist meine Art des Buchbloggens.
Rezensionen bieten dem Blogger und Leser die Möglichkeit konstruktive und informative Kritik zu äußern.
Meinungen können wie bekanntlich sehr auseinander gehen und solange der Blogger weitestmöglich objektiv bleibt, gibt es nichts zu bemängeln.
Das Problem entsteht erst dann, wenn zu viel des eigenen Temperaments in die Rezension fließt. Ob man ab dem Punkt noch von »Rezension« sprechen kann, ist fraglich.
Sowohl Autor, als auch Rezensent sollten offen für neues sein und informative Meinungen akzeptieren.
Der Blogger sollte sich über jedes Wort, welches er veröffentlicht im klaren sein.
So nun zu dem.

Doch wer liest denn noch Rezensionen?

Natürlich kann ich das nachvollziehen, wenn ein Leser nicht (mehr) Rezensionen von irgendwelchen Blogs liest, die mehr und weniger seriös sind.
Es wäre falsch von mir zu behaupten, dass ich regelmäßig Rezensionen lese. Heutzutage ist es so schwer sich in der Vielzahl von Blogs abzuheben.
Es gibt so viele tolle Blogger und Beiträge, doch darin die wenigen guten, die deinem Geschmack entsprechen, zu finden ist oft so schwer. Meistens kauft ein Leser dann Bücher, wenn er sich selbst davon überzeugen kann. Und nicht oft liegt dies an einer Rezension. Vielleicht an drei, oder einfach, weil seine Timeline damit zugeballert ist.
Solche Aktionen haben mich auch schon das ein oder andere Mal zum kaufen bewegt.
Oft frage ich mich, was man denn machen könnte, um sich von dem Standard abzuheben.
Ich hab angefangen fast ausschließlich Bilder mit meiner Kamera zu machen. Gut, sie wurden etwas "professioneller" (okay eigentlich nicht, aber tun wir doch einfach mal so als ob), sie wurden aufwändiger.
Es gab Momente, an denen ich einen Tag lang am perfekten Bild hing.
Zuerst stimmte die Beleuchtung nicht. Danach war die Tageszeit nicht passend, weil sie schlicht und einfach zu wenig Licht ausstrahlte. Und am Ende?
Auf den Laptop ziehen und von ihm abhängig sein. Die Bilder bearbeiten und hoffen, dass es gut ankommt.
Ich wollte meinen Lesern näher sein, präsenter sein.
Anfangen wollte ich damit, mehr Bilder von mir zu veröffentlichen, oder einfach euch mehr über mich zu verraten.
Aber so wie ich es mir vorgestellt hatte, hat es nie geklappt.
Oh Gott, ich rede um den heißen Brei.
Ganz ehrlich?
Jedes Mal, wenn ich etwas veröffentliche hänge ich mit den Augen am Bildschirm und aktualisiere die Webseite, weil ich mich über jede, wenn auch kleine, Reaktion freue.
Ich kann es nachvollziehen, wenn ihr keine Rezensionen lest.
Ich mag euch trotzdem ♥ 


Mein Fazit von dem viel zu langen Text?
Ich habe gemerkt, dass es in keinem Punkt schlimm ist, standatisiert zu sein.
Wir sind eine Gemeinde und ich liebe meine jetzige Situation (außer die Chemie-Klausur morgen).
Ich liebe es, euch zu treffen. Sei es nun auf Messen, oder einfach nur Online.
Ich bin froh hier und jetzt zu sitzen und diese Zeilen zu schreiben.
Danke♥



Kommentare:

  1. Ich mag deine Fotos sehr!
    Und Rezensionen naja...ich frage mich oft ob die denn überhaupt jemand liest. Was ziemlich bitter ist wenn man bedenkt dass ich nur Rezensionen kann. Insofern: Mach weiter deine Bilder und fix uns damit an! ;) Ich drücke die Daumen dass auch die Rezensionen Gehör finden, wenn du dir schon die Zeit nimmst!
    Und viel Glück für Chemie!
    Ach und: ich freue mich schon dich zu treffen...sind ja nur noch ein paar Tage.

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    1. Ich danke dir Alex ♥
      Leipzig wird klasse mit dir ♥
      Und vergiss nie: Du machst deine Arbeit klasse!
      Ich bin extrem neidisch darauf, dass du Rezensionen schreiben kannst :D

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