Rezension - For Good-über die Liebe und das Leben - Ava Reed

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Charlie beginnt nach dem Tod ihrer Liebe Ben in Trauer zu versinken. Die Erinnerung an die Zeit mit ihm, in denen sie ihn lieben gelernt hatte,  überfluten sie immer wieder aufs Neue. Der Verlust droht sie zu zerstören und sie vom Leben abzuhalten. Charlie Charlie lässt niemanden an sich ran und beginnt zu verstehen, dass sich alles drastisch ändern wird.


»Der Sturm, der in meinem Leben wütet, kam schnell, er kam unerwartet und er hat alles zerstört, was er finden konnte. Nun stehe ich hier zwischen den Scherben, erstaunt darüber, dass alles, was ich sehe, mal etwas war, das mir viel bedeutete. Doch was nützt einem alles, was man hat, was interessiert einem, was geblieben ist, wenn doch das, was man am meisten braucht, vom Sturm mitgerissen wurde?«

Die Kapitel springen immer zwischen der Gegenwart und den Erinnerungen von Charlie hin und her und ich finde dieses Konzept sehr gelungen. Es ist toll, ihr Treffen mitzuerleben und dennoch ihren Schmerz zu empfinden.  Man spürt, dass die Autorin alle Mühe in dieses Buch gesteckt hat und in den Gegenwartskapiteln verstecken sich viele Zitate, die ich wie bekanntlich sehr liebe.
 Das Flair nimmt nicht ab und der Schreibstil ist oft angenehm und verständlich, auch wenn ich gerne mal einige Worte ersetzen wolle (:D). Die wenigen Rechtschreibfehler sind nachvollziehbar und meiner Meinung nach nicht wirklich übel zu nehmen, wenn man bedenkt, dass kein Lektorat das Buch auseinander genommen hat.

In einigen Stellen des Buches, muss ich zugeben, dass ich die eine oder andere Aktion von Charlie nicht richtig nachvollziehen kann, aber das ist bei jedem Leser anders. Natürlich gehört Trauer zur Bewältigung von Verlust dazu, aber ich wage es zu behaupten, dass ein Mensch relativ schnell wieder zurück finden kann. Es gibt Situation, in denen man vor Trauer erstick und in denen man sich nicht einmal das Heben eines Armes zumutet und es gibt Tage, in denen sieht man die tollen Seiten des Lebens und blendet den Schmerz aus. Charlie schien jeden Tag zu trauern und ließ ihrer Regression nahezu immer freien Lauf.
Es variiert von Person zu Person, wie man mit Schmerz umgehen mag und wie viel Zeit man in Anspruch nimmt, aber ich empfinde es an einigen Stellen als etwas zu hoch gehoben.

»Ben, ich liebe dich! Und mit nichts auf dieser Welt hätte ich dir zeigen können, wie sehr. Mit rein gar nichts. Und nun? Ich soll leben, aber ich habe vergessen, wie das geht. Verrückt, nicht wahr? Dass man einfach so weiter machen muss wie vorher - dabei ist alles anders.«



Fazit: Ein angenehmes Buch, das ich zwischendurch lesen konnte, aber laut den anderen Lesern besteht auch eine gewisse Triggergefahr. Meiner Meinung nach, ist es trotz einiger persönlich ausgewählten Makel, ein empfehlenswertes zweites Buch der Autorin Ava Reed!

Ich vergebe 4 von 5 Bücherherzen!



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